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Gedenktafel für Zwangsarbeiter
Am 25. September 2005 wurde eine Gedenktafel für das ehemalige Durchgangslager für Zwangsarbeiter am Bahnhof Rehbrücke eingeweiht.
Es war eine Initiative des Ortsvereins Bergholz-Rehbrücke e.V. anlässlich des 60. Jahrestages des Ende des Zweiten Weltkriegs 1945.
Der Ortsverein und die Gemeinde Bergholz-Rehbrücke pflegen seit mehreren Jahren den Kontakt mit Frans Raspé aus Holland, der als 18jähriger junger Mann im Zweiten Weltkrieg zwangsweise in Deutschland arbeiten musste.
In unserer Zeitschrift „Der Nuthe-Bote“ berichteten wir ausführlich über seinen ersten Besuch in Rehbrücke 1999 (DNB 10 und 11/99) und über die Veranstaltungsreihe „Wider das Vergessen“ 2003, in der auch Frans Raspé über seine Erlebnisse im Nazideutschland sprach (DNB 9, 10, 12/2000).
Die Tafel wurde aus Spendengeldern der Bevölkerung und freiwilligen Leistungen von Kunsthandwerkern und Künstlern mit Unterstützung des Bauamtes Nuthetal erstellt.
Die Initiative zur Gedenktafel besprachen wir in den Ausgaben DNB 4, 5/05, 9, 10, 11/05.
Wir bedanken uns bei Uwe Jaeger, der viel Geld bei den Geschäftsleuten des Ortes gesammelt hat, bei Johannes Bürger, Elena von Martens, Eberhard Kyntschl und Bernd Hartwig für die Herstellung und Aufstellung der Tafel.
Die Enthüllung der Tafel wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung vollzogen.
Es sprachen Dr. Almuth Püschel, Autorin des Buches „Zwangsarbeit in Potsdam“ und Dr. Hans Otto Bräutigam, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ (Foto 1).
Frans Raspé, der auf Einladung des Ortsvereins in Rehbrücke weilte, enthüllte tief bewegt die Tafel (Foto 2).
Pfarrerin Barbara Luchmann, die Vorsitzende des Ortsvereins Erika Haenel, Frans Raspé und Ortsteilbürgermeisterin Annerose Hamisch-Fischer vor der enthüllten Tafel (Foto 3).
Leider wurde die Tafel mehrmals mit Graffiti verschmutzt und zweimal wurde die gläserne Schutzscheibe zerstört.
Jetzt wurde die Tafel am Bahnhof Potsdam-Rehbrücke an einen würdigen Platz umgesetzt.
Sehen Sie sich bitte auch die Bilderschau „Ehe Gras darüber wächst“ an.
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