Jón-Leifs-Platz

Der Jón-Leifs-Platz

Der isländische Komponist Jón Leifs (1899 bis 1968) lebte von 1932 bis 1944 in Rehbrücke und schuf hier sein großes Werk: die „Saga Symphonie“.

Er wohnte zuerst in der damaligen Moltkestraße 9 (jetzt Liselotte-Herrmann-Straße) und später Am Wiesengrund.

Er verließ Deutschland 1944 mit seiner Frau Anni Riethof und den beiden Töchtern Snot und Lif. Anni Riethof war Jüdin und musste mit Verfolgung rechnen.  Im Jahr 1999 gedachten wir des Komponisten mit der Umgestaltung des Jón-Leifs-Platzes, der seit seiner Benennung durch die Gemeinde sehr vernachlässigt worden war.

Einen Artikel über Jón Leifs von Siegfried Jahn haben wir in der Dezemberausgabe 1998 des „Nuthe-Boten“ veröffentlicht.

Weitere Berichte über die Platzgestaltung und Einweihung im Juni 1999 sind in den Folgenummern zu finden.

Bei Interesse rufen Sie uns an: 033200/ 85 559 oder
e-mail: erikahaenel@yahoo.de

 

Unser Mitglied Ingeborg Kröner, Hauptbeteiltigte bei der Platzgestaltung und Bernd Kahle, Landschaftsgestalter, der uns kostenlos den Entwurf machte

Vom Hundeklo zum Schmuckstück. Erste Erdarbeiten durch die Firma Tiefbau Neumann. Auch kostenlos!

Nach der Entfernung der Grasnarbe Erdformungsarbeiten. Viel Handarbeit.

Siegfried Jahn, Prof. Fritz Krause und Peter Breuer bei vorbereitenden Gesprächen.

Steinmetz Werner bringt die Findlinge. Auch ohne Entgelt!

Mutterboden- und anderer Boden für die geplante Heidelandschaft.

Einweihung im Juni 1999 in Anwesenheit des isländischen Botschafters Ingimundur Sigfusson und seiner Gattin.

Die Frau des Botschafters weilte auf unsere Einladung hin in der Kita “Anne Frank” und berichtete aus dem Leben einer Botschaftergattin.

Jón-Leifs-Platz heute! Im Sommer eine schöne Farbenpracht.