Leserbriefe

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Leserbrief aus Der Nuthe-Bote 3/2007, Seite 6

„Banking" in Bergholz - Rehbrücke! Wir gründen eine Bank!

Sparkasse und Berliner Volksbank reichen uns zwar völlig, aber was fehlt, ist eine Parkbank! Und zwar nicht nur eine, sondern mehrere auf dem Panoramaweg.

Der letzte Nuthe-Bote hat uns vermeldet, der Panoramaweg bekommt seinen Anschluss an die Arthur-Scheunert-Allee. Somit wird ein schlichter Weg zur grünen Flaniermeile. Wo und wie aber dann am schönen Platz verweilen? Einfach mal innehalten, um die reizende Aussicht auf die Ravensberge zu genießen, den Pferden auf der Weide zuzusehen, die Vögel in der Luft zu beobachten, dem Gequake der Frösche und dem Schnattern der Enten zu lauschen. Noch stehen dort keine Bänke. Geld ist dafür im Nuthetaler Haushalt auch nicht eingestellt. Also! Wer sitzen will, muss sich bewegen.

Schon im September des letzten Jahres haben wir uns, von der Prosecco-Line, eine kleine lebendige Gruppe Rehbrücker Bürger, entschlossen, ohne Bank für eine Bank etwas zu tun. Nichts Weltbewegendes, sondern schlicht und einfach etwas für eine Parkbank auf dem Panoramaweg. Eine für jedes Alter, für Kids, Teens, Twens, Erwachsene, Verliebte und Gereifte. Es wäre schön, wenn noch andere Bürger, Gruppen, Vereine, Geschäftsleute, Institute oder sogar die Schüler der Otto-Nagel-Schule diese Idee aufgreifen würden. Die beiden Rehbrücker Bankfilialen werden wegen der Wortverwandtschaft ohnehin darüber nachdenken. Wir jedenfalls werden unsere „Bankgründung" verwirklichen!

Wer noch? Es wäre doch attraktiv: Ein originelles und witziges Nebeneinander der unterschiedlichster „Bankgesellschaften" am Rehgraben? Ein kleiner Beitrag des Einzelnen, kann Großes im Ganzen bewirken.  

Bernd G. Ritsche, Kontakt: 033200-86010


Anmerkungen zum Straßenverkehr im Rehgrabengebiet

Seit einiger Zeit kann man einen regelrechten Fahrschultourismus im Rehgrabengebiet beobachten. Es scheint ein regelrechter „Geheimtip“ zu sein, denn mittlerweile kommen sie selbst aus Berlin hierher, um ihre Übungsfahrten durchzuführen. Auch mit großen LKWs drängen sich die Fahrschulen, unter anderem die Bundeswehr, durch die Straßen.

Da das Wohngebiet „Am Rehgraben“ als Verkehrsübungsplatz angesehen wird, machen die Fahrschulen auch ihre eigenen Verkehrsregeln und irritieren damit die anderen Verkehrsteilnehmer. So wird aus jeder Nebenstraße eine Rechts- vor- Links- Übung gemacht. Den Fahrlehrern scheint der §10 der STVO nicht bekannt zu sein. In diesem Paragrafen ist klar geregelt, dass Nebenstraßen, die mit einem erhöhten Bordstein einmünden, wie Ausfahrten (z.B. aus Grundstücken) zu behandeln sind. Das heißt, dass ein Fahrzeug, welches aus einer solchen Seitenstraße kommt, grundsätzlich Vorfahrt zu gewähren hat.

Die Fahrlehrer lassen ihre Schüler rückwärts in diese Seitenstraßen einbiegen. Es konnte mir noch niemand erklären, welchen Sinn dies haben soll. So werden nicht nur andere Autofahrer behindert und verunsichert, sondern auch Kinder, die gerade die aktive Teilnahme am Straßenverkehr lernen.
Ein weiteres Problem stellt die nicht vorhandene Geschwindigkeitsregelung dar.
Viele fahren nur „30“ andere wiederum scheinen kein Tempolimit zu kennen.
Soweit mir bekannt ist, ist im Bebauungsplan 03 „Am Rehgraben“ festgeschrieben worden, dass das gesamte Wohngebiet eine „Tempo 30 Zone“ sein soll und damit verkehrsberuhigt ist. Dies wäre sinnvoll, da die baulichen Gegebenheiten der Straßen ein höheres Tempo nicht zulassen. Auch alle anderen Wohngebiete in der Gemeinde Rehbrücke sind als „Tempo 30 Zone“ ausgeschildert.

Doch die Gemeinde scheint an einer Lösung im „Rehgraben“ nicht besonders großes Interesse zu haben, wenn man bedenkt, wie lange dieses Gebiet schon fertig gestellt ist.
So macht jeder seine eigenen Verkehrsregeln, bis es mal kracht.
 Es wäre wünschenswert, dass die Gemeinde im Sinne aller, aber vor allem der vielen hier lebenden Kindern wegen, endlich eine klare Regelung schafft.

 An die Fahrschulen noch der dringende Rat, auf den Verkehrsübungsplatz zu „gehen“. Sie verursachen Lärm und Dreck und einen ständigen unangenehmen Durchgangsverkehr!  Dies mindert erheblich die Wohnqualität. Auch hier ist die Gemeinde gefordert.

Verfasser: Kauter


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